Wenn Unmögliches möglich wird

Diese Woche habe ich den Dokumentarfilm 14 Gipfel gesehen. Der nepalesische Bergsteiger Nims Purja hat sich darin vorgenommen, innerhalb von sieben Monaten die 14 höchsten Berge der Welt zu besteigen. Anfänglich gestaltete sich die Suche nach möglichen Sponsorinnen und Sponsoren für sein Vorhaben sehr schwierig. Immer wieder bekam er zu hören, dass es unmöglich ist, in dieser Zeitspanne alle Gipfel zu erreichen. Doch er liess sich davon nicht entmutigen und nannte sein Projekt Mission Possible

Das Inspirierendere an Dokumentationen wie dieser ist, zu sehen, wie viel wir erreichen können, wenn wir daran glauben und wie dadurch scheinbar Unmögliches möglich werden kann. 

Wenn wir eigene Limitierungen und Grenzen überwinden, wird es zudem oftmals auch für andere Menschen sichtbarer, erreichbarer und machbarer. So hat Nims Purja beispielsweise den Gipfel des zweithöchsten Berges K2 erreicht, nachdem viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger im Base Camp des K2 am Aufstieg gescheitert sind. Nims’ Gelingen gab auch den anderen wieder Hoffnung und sie starteten einen neuen und erfolgreichen Versuch.

Und dieses Phänomen zeigt sich auch in anderen Bereichen. Wird beispielsweise ein neuer Weltrekord aufgestellt, kommen andere Sportlerinnen und Sportler plötzlich auch viel näher an den neuen Rekord - denn sie haben gesehen, dass es möglich ist. 

Und genau deshalb ist es so wichtig, unsere eigenen Grenzen auszuweiten, Glaubenssätze zu betrachten und wenn nötig zu ersetzen, Menschen zu suchen, die das - was wir erreichen möchten - vielleicht bereits geschafft haben und uns immer wieder daran zu erinnern, dass wir Unmögliches möglich machen können.  

Corinne Hefti