Nicht nur wir Menschen haben ein Design (Human Design), sondern auch andere Lebensformen wie Zellen, Insekten, Fische, Vögel, Reptilien, Säugetiere und Pflanzen haben ein Design.
Je nach Lebensform besteht dieses Design aus nur zwei oder mehreren Energiezentren.
Zellen haben beispielsweise nur das Sakral- und Identitätszentrum definiert.
Pflanzen haben das Sakral-, Milz- und Identitätszentrum definiert.
Insekten, Fische, Vögel und Reptilien haben das Sakral-, Milz-, Identitäts- und Kehlzentrum definiert, wobei jeweils andere Verbindungen aktiv sind.
Und Säugetiere haben zusätzlich noch das Wurzelzentrum definiert.
Nachfolgend fokussieren wir uns vor allem auf das Design von Säugetieren und das Design von Pflanzen.
Design of Forms / Copyright: Jovian Archive
Das Design von Säugetieren
Für die Berechnung des Designs von Säugetieren (wie z.b. Hunde, Pferde, Katzen, usw.) ist ebenfalls das genaue Geburtsdatum relevant. Im Gegensatz zu uns Menschen erfolgt die unbewusste Prägung jedoch nicht 3 Monate vor der Geburt, sondern 7 Tage vor der Geburt.
Je nach aktueller Himmelskörperkonstellation werden dann unterschiedliche Tore aktiviert. Bei uns Menschen gibt es 64 mögliche Tore die aktiviert werden können, bei den Säugetieren hingegen nur 15. Aufgrund dessen haben Säugetiere meist nur wenige Tore definiert und mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Verbindungen zwischen den vorgegebenen Energiezentren. Aus diesem Grund sind die meisten Tiere als Energietyp Reflectors. Dies ermöglicht uns Menschen, die Tiere mit unserer Energie stärker zu beeinflussen und im Gegenzug oft auch durch unsere Tiere ganz viel zurückgespiegelt zu bekommen.
Selten kommt es vor, dass Säugetiere wenige Energiezentren definiert haben und dadurch beispielsweise Generators werden. In diesem Fall ist es meist sehr schwierig, sie zu konditionieren, da sie ihren eigenen Prozess erleben.
Alle Säugetiere haben ein Wurzelzentrum, ein Sakralzentrum, ein Identitätszentrum, ein Kehlzentrum und ein Milzzentrum. Im Unterschied zu uns Menschen haben sie demnach kein Herz-Ego-Zentrum, kein Solar-Plexus-Zentrum und kein Verstands- oder Kronenzentrum und daher auch nicht dasselbe Bewusstsein wie wir Menschen.
Sie spüren jedoch als Reflectors unsere Energie intensiv. Und durch gewisse Konditions- bzw. Portaltore (Tor 12, 19 und 62) können sie sich mit uns Menschen verbinden (über die Tore 22, 49 und 17 bei uns). Auch helfen uns Tiere dabei, unsere eigene Emotionen zu verarbeiten und zu regulieren.
Um das Design von Tieren berechnen zu können, braucht es leider die Pro-Version bei Genetic Matrix. Falls du das Geburtsdatum deines Tieres kennst, kann es sich lohnen, dort ein Abo für einen Monat zu lösen, um das Design deines Tieres anzuschauen und bei dir abzuspeichern. Gleichzeitig kann dort auch direkt die Verbindung zu dir als Mensch angeschaut werden und du kannst sehen, wie ihr euch gegenseitig beeinflusst. Es kann beispielsweise sein, dass ihr gemeinsam das Milzzentrum definiert habt und du dich - wenn du ein Haustier hast - mit diesem dann sicherer fühlst.
Falls du das Design deines Tieres erstellt hast, kannst du schauen, welche der folgenden 15 Tore bei ihm oder ihr definiert sind und welche Bedeutung sich daraus über den Charakter deines Tiers ableiten lässt.
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Die 15 möglichen Tore bei Säugetieren
Tor 1: Individualität
Tiere mit dieser Energie sind oftmals Einzelgänger. Sie möchten sich nicht am Rudel orientieren sondern bringen eine Einzigartigkeit und grosse Individualität mit.
Tor 5: Muster
Tiere mit dieser Energie sind fixiert in ihrem Verhalten und in ihren Mustern. Für sie ist es wichtig, dass sie Struktur und Halt im Alltag haben (zum Beispiel zur selben Zeit essen können, spazieren gehen, usw.). Wenn ein Rhythmus etabliert wurde, ist es für diese Tiere wichtig, dass dieser auch gleich bleibt.
Tor 8: Richtung
Tiere mit dieser Energie geben die Richtung vor. In grösseren Rudel sind es oftmals diese Tiere, welche spüren, wohin sie gehen müssen, um überleben zu können. So kann es also auch sein, dass dein Tier bei Spaziergängen den Weg oder die Richtung gerne vorgeben möchte.
Tor 12: Vorsicht
Wenn dein Tier dieses Tor definiert hat, ist er oder sie besonders offen, um Menschen zu hören und mit uns zu kommunizieren (besonders mit Menschen, die das Tor 22 definiert haben). Gleichzeitig sind dies oft sehr vorsichtige Tiere, welche bewusst entscheiden, mit wem sie sich sozialisieren möchten oder wem sie vertrauen können und wem nicht.
Tor 15: Vielfalt
Das Tor 15 kommt in allen Lebensformen vor. Es ist die rhythmische und pulsierende Energie in uns. Tiere mit dieser Energie haben einen inneren Rhythmus, können sich aber auch an extreme Situationen anpassen. Teilweise neigen sie selbst zu extremen Verhaltensweisen oder Mustern.
Tor 19: Territorium
Dank dieses Tores haben wir Menschen einen gewissen “Deal” mit den Tieren. Denn durch unser Tor 49 verbinden wir uns mit ihnen und schliessen einen Bund - wir bieten Nahrung an und das Tier beschützt uns im Gegenzug. Diese Verbindung wird sich spätestens ab 2028 verändern, weshalb auch davon ausgegangen wird, dass wir zukünftig eine andere Beziehung mit und zu Tieren haben werden.
Tor 20: Präsenz
Tiere mit dieser Energie sind sehr präsent. Sie sind nicht einfach zu trainieren, da sie nur den jetzigen Moment kennen und nicht an der Vergangenheit (was habe ich gelernt) oder der Zukunft (wie werde ich belohnt) interessiert sind.
Tor 27: Herde
Tiere mit dieser Energie brauchen andere Tiere oder Menschen um sich. Es sind Gemeinschaftstiere, die nicht gerne alleine sind.
Tor 28: Angst
Tiere mit dieser Energie sind ständig aufmerksam, sie scannen ihre Umgebung und schätzen schnell ein, was sicher ist und was nicht. Sie können sehr intelligent aber auch ängstlich sein.
Tor 38: Grimmigkeit
Tiere mit dieser Energie haben eine gewisse Grimmigkeit oder Wildheit an bzw. in sich. Sie können sehr liebevoll und zugewandt sein aber gleichzeitig auch Angst einjagen (z.b. mit lautem Gebelle), wenn sie dies möchten. Wenn sie verletzt oder traumatisiert worden sind, ist dies oftmals ein bleibendes Erlebnis und sie spüren den starken Drang, sich zu wehren oder rächen.
Tor 42: Reife
Tiere mit dieser Energie wollen reifen, wachsen und sich fortpflanzen. Werden sie sterilisiert, kann dies anscheinend sogar zu Depressionen führen.
Tor 50: Verbindung
Tiere mit dieser Energie sehnen sich nach Verbindung. Oft haben sie eine starke sexuelle Energie, welche nicht unterdrückt werden sollte. Sie sind daher auch gut für die Zucht geeignet.
Tor 53: Freiheit
Tiere mit dieser Energie brauchen Freiheit. Vielleicht mögen sie es nicht, wenn sie an der Leine sind oder zu Hause bleiben müssen (zum Beispiel bei Hauskatzen), sondern suchen den Auslauf und brauchen den Freiraum.
Tor 57: Achtsamkeit
Tiere mit dieser Energie sind besonders achtsam und intuitiv. Sie haben ein starkes Gehör und lernen auch viel über dieses, so nehmen sie auch die Ton- und die Stimmlagen von uns Menschen verstärkt wahr.
Tor 62: Alpha
Tiere mit diesem Tor sind oftmals Alpha-Tiere, sie übernehmen in einem Rudel die Führung. Gleichzeitig entsteht durch dieses Tor eine Verbindung zu uns Menschen. Besonders Menschen mit dem Tor 17 haben die Möglichkeit, Tiere zu trainieren. Denn durch dieses Tor erkennen Tiere gewisse Muster (wie beispielsweise ihren Namen). Tiere mit dieser Energie möchten zudem beschäftigt werden, sie brauchen Aufgaben und werden gerne herausgefordert.
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Die 6 Linien
Wie auch wir können die Tiere die Tore in unterschiedlichen Linien (Linien 1-6) haben. Je nach Linie kann sich das Thema des Tores etwas anders ausdrücken.
Die Linie 1 steht für Sicherheit. Das Tier braucht in diesem Bezug Sicherheit, riecht vielleicht zuerst vorsichtig an allem oder versteckt sich, wenn es sich nicht sicher fühlt.
Die Linie 2 steht für Mysterium. Diese Tiere können teilweise nervös sein, und in der Natur sind es oft diese Tiere, die so stehen, dass sie von anderen gesehen und dann leider auch oft als erstes vom Fein getötet werden.
Die Linie 3 steht fürs Ausprobieren. Es können sture Tiere sein, die nicht einfach zu trainieren sind, da sie selbst alles im eigenen Tempo ausprobieren und lernen wollen.
Die Linie 4 steht für Einfluss. In der Natur kontrollieren diese Tiere durch ihren Einfluss andere. Daher sind es oftmals auch Alpha-Tiere.
Die Linie 5 steht für Challenge. Diese Tiere ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und bieten gleichzeitig eine Projektionsfläche, so dass wir Menschen beispielsweise denken, dass dieses Tier diese oder jene Charaktereigenschaft hat.
Die Linie 6 steht für Trennung. Diese Tiere sind schwierig einzuschätzen, können mal sozial und dann wieder weniger sozial gestimmt sein und haben oft eine Andersartigkeit an sich.
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Das Design von Säugetieren /
Copyright: Rave Life Sciences
Das Design von Pflanzen
Pflanzen haben ein Sakral-, Milz- und Identitätszentrum und die möglichen Tore 34, 57, 10 und 15.
Wenn wir als Menschen das Tor 5 definiert haben können wir uns mit den Pflanzen verbinden und uns gegenseitig beeinflussen. Gleichzeitig haben Pflanzen aber auch generell einen Einfluss auf unsere Energie.
Mit ihrem Tor 57 beispielsweise können sie unsere Intuition stärken und uns Sicherheit vermitteln, mit ihrem Tor 34 geben sie uns ihre Energie weiter, wenn wir sie berühren - teilweise können wir dies spüren, wenn wir beispielsweise einen Baum umarmen oder in der Natur sind uns und danach wie aufgeladen fühlen. Und mit dem Tor 10 erinnern sie uns an unsere Identität und die Verbundenheit mit allem.
Für die Berechnung des Designs von Pflanzen ist die Keimung relevant. Zu diesem Zeitpunkt werden die Pflanzen vom aktuellen Mondtor geprägt. Aus diesem Grund wird gesagt, dass man die Energie von Pflanzen auch beeinflussen kann. Je nachdem welches Thema (Tor) du in deinem Leben gerade unterstützend brauchst, kannst du den Keimungsprozess bei einer Pflanze zum den Zeitpunkt anstossen, wenn der Mond in diesem Tor ist (dazu musst die Transite auf GeneticMatrix beobachten - mehr zu den Transiten erfährst du in der Einführung).
Übrigens wurde auch getestet, dass wenn man die Samen von Pflanzen (welche anschliessend Früchte tragen) vor der Keimung in den Mund nimmt und dann einpflanzt, merken, was in unserem Speichel fehlt und dann diese Nährstoffe (sofern diese natürlich in der Frucht vorkommen) verstärkt produzieren.
Wie ist doch dieses Leben faszinierend und GENIUS!
Das Design von Pflanzen /
Copyright: Rave Life Sciences