Deine Verdauung bezieht sich nicht nur auf die Nahrung, sondern zeigt auch unter welchen Umständen du sowohl dein Essen als auch Informationen am besten aufnehmen, verarbeiten und verdauen kannst.
Wenn du dich gemäss deiner Energie ernährst, kannst du deine physische, mentale und emotionale Gesundheit verbessern. Gleichzeitig stärkst du sowohl dein Immunsystem als auch dein Supersinn (deine Kognition).
Hingegen kann es sein, dass wenn du Essen und auch Informationen nicht gemäss deinem Verdauungstyp aufnimmst, du dich weiter hungrig oder leer fühlst. Dies führt dazu, dass wir oftmals zu viel essen oder uns auch ständig mit Informationen von aussen füllen.
Zeigt dein linkerer, oberer Pfeil nach rechts, so braucht dein Kopf zudem nicht regelmässig Nahrung, um richtig funktionieren zu können. Du kannst auch gut erst später am Tag etwas essen, wenn das für dich stimmig ist oder längere Pausen zwischen den Mahlzeiten machen.
Zeigt der Pfeil hingegen nach links, unterstützt du dich und deine Energie, indem du regelmässig isst und keine langen Zeitspannen ohne Essen/Snacks bist.
Deine Verdauungsinformation findest du entweder auf Genetic Matrix (ein Chart pro Person gratis) oder auf My Human Design (gratis).
1. Farbe - Appetit
Diese beiden Verdauungstypen sollten sich möglichst einfach ernähren, das bedeutet, wenig verarbeitete Lebensmittel, sondern mehr regionale, frische und saisonale Zutaten. Zudem sollten sie - wenn möglich - nicht zu viele Nahrungsmittel miteinander vermischen und nur dann essen, wenn sie wirklich hungrig sind. Dasselbe gilt auch für das Aufnehmen von Informationen: Fühlst du dich besser, wenn du eins nach dem anderen machen kannst? Wie kannst du etwas vereinfachen? Welche simplen Dinge liebst du, nähren dich wirklich und haben Qualität für dich?
2. Farbe - Geschmack
Diese Verdauungstypen sind wählerisch und wissen oftmals bereits, was für sie gut und gesund ist, was sie probieren möchten und was nicht. Was fühlt sich für dich richtig an? Was möchtest du aufnehmen und lernen und was nicht? Was bedeutet Frische für dich? Erkennst du verschiedene Phasen in deinem Leben? Was bedeutet es für dich, dich gegenüber Neuem im Allgemeinen oder auch gegenüber anderen Menschen zu öffnen oder zu verschliessen? Was zeichnet deinen eigenen Geschmack und Stil aus?
3. Farbe - Durst
Für diese Verdauungstypen spielt die Temperatur des Essens eine wichtige Rolle. Der eine Körper produziert bereits genügend Hitze, der andere Körper hat oftmals eher kalt. Durch die richtige Temperatur des Essens kann die jeweilige Verdauung entsprechend unterstützt werden. Gleichzeitig ist es für diese Menschen besonders wichtig, jeden Tag ausreichend zu trinken (warm/kalt - vielleicht auch Smoothies, genügend Saucen, etc.). Wie ist deine Körpertemperatur gerade? Fühlst du dich wohler in wärmeren oder kälteren Umgebungen? Trinkst du genügend? Nach was bist du durstig? In welchen Bereichen werden dir Dinge gerade zu viel, zu intensiv - wie kannst du sie wieder erleichtern, herunterbrechen, verwässern oder neu zusammenmischen und organisieren? Was ist die perfekte Balance, der perfekte Mix für dich? Bist du gerne im Wasser oder kannst du dich beim Duschen besonders gut entspannen?
4. Farbe - Berührung
Diese Verdauungstypen reagieren sensibel auf ihre Umgebung und die Atmosphäre während dem Essen. Der eine Körper braucht eine beruhigende und entspannte Umgebung, der andere eine lebhafte und aktive. Mit wem isst du gerne und fühlst du dich wohl? Für diese beiden Verdauungstypen kann es zudem sehr beruhigend sein, das Essen mit den Händen zuzubereiten, mit den Händen zu essen oder auch ganz allgemein die Umgebung über die Hände wahr- und aufzunehmen. Mit wem fühlst du dich wohl? Machst du Dinge gerade lieber allein oder mit anderen zusammen? In welcher Umgebung isst, lernst oder bist du gerne? Möchtest du dich gerade bewegen oder suchst du die Stille? Woher kommt dein Essen (aus welchem Umfeld, aus welcher Umgebung) und fühlt sich dies für dich gut an?
5. Farbe - Klang
Diese Verdauungstypen reagieren sensibel auf die Geräusche in der Umgebung während sie essen und auch auf das Volumen der Klänge. Der eine Körper braucht eine ruhigere Umgebung mit wenigeren Informationen, der andere eine komplexere Umgebung mit vielen Informationen. Für beide ist es wichtig, dass ihnen die Klänge und Informationen während des Essens und auch allgemein gefallen, sich gut anhören und stimmig sind, damit du die für dich richtigen Informationen aufnehmen kannst. Welche Geräusche nähren dich? Von wem lernst du gerne? Wem hörst du gerne zu? Was klingt gut für dich? Hast du genügend Informationen - brauchst du gerade mehr oder weniger, um dich gut zu fühlen?
6. Farbe - Licht
Diese Verdauungstypen reagieren sensibel auf die Lichtverhältnisse. Der eine Körper isst lieber während des Tages und der andere verdaut besser am Abend, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Achte dich mit diesem Verdauungstyp darauf, wann du Hunger hast und welches Licht oder welche Sicht du bevorzugst. Was bedeuten Lichtquellen für dich? Welches Licht (oder welche Tageszeit) magst du? Bist du aktiver am Morgen oder am Abend? Was ist für dich erleuchtend oder inspirierend? Was beleuchtest du selbst gerne? Hast du einen speziellen Bezug zu anderen Realitäten (Träume, Universum, Aliens, usw.)?
Die Balance der Verdauung
Die 6 verschiedenen Verdauungsfarben kannst du dir immer als Spektrum vorstellen.
So habe ich beispielsweise die Verdauungsfarbe “Klang” in der Vertiefung “Hoher Klang”. Das bedeutet, dass es für meine Verdauung unterstützend ist, mit vielen Informationen konfrontiert zu werden, die mir gefallen (z.B. verschiedene Lebensmittel, angenehme Geräusche während des Essens, Gespräche, usw.). Wenn ich meine Verdauung jedoch mit ZU VIELEN Informationen konfrontiere, kann es unterstützend sein, Aspekte der gegenüberliegenden Vertiefung “Tiefer Klang” zu berücksichtigen und die Informationen wieder zu reduzieren - heisst weniger Nahrungsmittel miteinander zu kombinieren, die Ruhe zu geniessen, usw.
Mit meiner “Klang” Verdauungsfarbe, esse ich sozusagen die Geräusche und Informationen in meiner Umgebung und bin sensibel für die Menge dafür.
Oder wenn du die Verdauungsfarbe “KALTER DURST” hast, kann es sein, dass wenn du nicht mit, sondern gegen deine Energie lebst, du dich mehr zu den Informationen der gegenüberliegenden Verdauungsfarbe - also warmer Durst - angezogen fühlst. Da dein Körper dadurch den Ausgleich sucht.
Was ist deine Verdauungsfarbe? Wie nimmst du deine Umgebung auf? Und was fühlt sich für dich richtig und nährend an?