Slowing down
One of the greatest challenges for modern humanity is to learn how to slow down.
Ein wunderbares Zitat aus dem Gene Keys Buch von Richard Rudd und etwas, das mich immer wieder beschäftigt.
Mein Sonnentor im Human Design ist das Tor 24. Eine Energie, welche wiederkehrend über Dinge nachdenkt und dabei der Herausforderung begegnet, kaum zur Ruhe zu kommen. Das Geschenk, welches daraus entstehen kann, liegt darin, die eigenen Gedankenprozesse einfach zu beobachten, statt sich in ihnen zu verlieren und auch immer wieder stoppen zu können und die Stille zu geniessen. Denn aus dieser Ruhe entstehen dann oftmals plötzlich völlig neue und innovative Einsichten und Erkenntnisse.
Und trotz dieses Wissens erwische ich mich immer wieder dabei, wie schwer es mir fällt, herunterzufahren. Pausen zu machen. Einfach mal nichts zu tun. Die Stille zu geniessen. Mich dem Gedankenwandern hinzugeben, ohne mich ständig abzulenken oder zu beschäftigen.
So habe ich kürzlich folgende Fragen in meinem Journal notiert und teile diese in der Hoffnung, dass sie vielleicht auch bei dir - wenn du zufällig auf diesen Blogpost gestossen bist - etwas anregen können:
❊ Wieso fällt es uns teilweise so schwer, zu stoppen? Wieso erlauben wir uns oftmals nicht, uns wirklich zu erholen, langsamer zu werden? Wieso verurteilen wir andere oder uns selbst, wenn wir weniger machen, «faul» sind? Wieso sind wir so streng mit uns oder anderen?
❊ Was bedeutet «beschäftigt und produktiv» sein für mich? Ist mein Wert darüber definiert, wie viel ich mache? Was glaube ich, was ich tun oder sein muss, um erfolgreich, perfekt oder «gut genug» zu sein?
❊ Wovor laufe ich davon, wenn ich ständig in Bewegung bin? Was möchte ich nicht ansehen oder wieso fällt es mir schwer, das Leben wirklich im Moment zu empfangen und zu geniessen?
❊ Ist mein Nervensystem gerade entspannt oder überreizt? Wie kann ich alles leichter angehen?
❊ Erlaube ich mir, Pausen zu machen, statt immer beschäftigt zu sein?
Denn wenn wir uns selbst keine Pausen gönnen, bringt uns unser Körper früher oder später oft automatisch dazu, uns zu erholen.
Und daher heute für dich und mich als Erinnerung:
Erlaube dir, regelmässig zu stoppen. Innezuhalten. Das Leben reinzulassen und vor allem zu geniessen.